Volksentscheid am 4. Juli

1 Jahr Nichtraucherschutz in der bayerischen Gastronomie

Freitag, 29.07.11

„Überwältigende Mehrheit der Gastronomen und Raucher akzeptiert die Regeln“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am

1. August 2010 trat der mit dem Volksentscheid erkämpfte konsequente Nichtraucherschutz

in der Gastronomie in Kraft, das Gesetz zum Schutz der Gesundheit (Gesundheitsschutzgesetz

GSG). „Meine Anerkennung gilt der überwältigenden Mehrheit der Gastronomen, die

das Gesetz zügig umgesetzt haben und den Rauchern unter ihren Gästen, für die

der Schritt vor Tür selbstverständlich geworden ist“, betont Sebastian

Frankenberger, Initiator des Volksbegehrens und Sprecher des Aktionsbündnisses,

anlässlich dieses Jahrestages. „Sie alle beweisen tagtäglich, dass sie den

Gesundheitsschutz von Gästen und Mitarbeitern Ernst nehmen und direkt-demokratische

Mehrheitsentscheidungen respektieren.“

 

 

 

Vieles

hat sich mittlerweile gut eingespielt, so wurden etwa Schafkopfrunden nicht wie

immer wieder angedroht ins private Wohnzimmer verlegt   oft schon alleine, weil sich keiner seine

Wohnung voll qualmen lassen will sondern man macht einfach eine gemeinsame Rauch- und Bieslpause und die

Wiesnwirte erweitern ihre Zelte um Raucherbalkone. „Allein diese Beispiele zeigen, wo ein Wille ist, ist auch Weg. In

einigen Jahren wird der Nichtraucherschutz in der Gastronomie so

selbstverständlich sein wie jetzt schon in der Bahn und im Flugzeug oder am

Arbeitsplatz.“

 

Einheitliche, deutschland- und EU-weite einheitliche

Regelung ist überfällig

 

Frankenberger

mahnt aber auch erneut eine einheitliche deutschland- bzw. EU-weite Regelung an. Es

kann doch nicht sein, dass die EU das Aussehen von Gurken regelt, es aber beim

Gesundheitsschutz unzähliger Gastronomie-Mitarbeitern bei vagen Ankündigungen belässt.“  Bei keiner anderen Berufsgruppe dulden Staat

und EU vergleichbare Schadstoffbelastungen wie denen im Zigarettenrauch. Der

Hebel Gesundheitsschutz muss endlich ohne wenn und aber angesetzt werden. „Oder

ist unseren Bundes- und EU-Politikern die

Gewinnmaximierung der Tabaklobby wichtiger als die Gesundheit der Bürger, die

sie gewählt haben?“

 

 

 

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